Zum Thema Gesundheit:
Hier möchte ich mich eigentlich nicht allzulange aufhalten. Es gibt zu viele Meinungen und Erfahrungen dazu, sodaß wohl jeder Züchter und Halter seine eigene entwickeln sollte. Selbst Tierärzte sind sich zu verschiedenen Themen nicht einig.
Aber wozu mir wohl jeder zustimmt ist die These:
"Vorbeugen ist besser als Heilen!"
Meine Gesundheitsvorsorge besteht in ausgewogener und kompetenter Fütterung, sowie eine möglichst artgerechte Haltung mit viel Auslauf, Licht und Luft, aber bei Bedarf auch ein wohlklimatisierter Raum für "Einzelfälle".
1 x jährl. werden meine Tiere gegen RHD geimpft.
Jungtiere bekommen so ab der 5. Lebenswoche prophylaktisch eine homöopatische Wurmkur über 1o Tage gereicht in Globuliform in das Trinkwasser. (Abrotanum D 1)
Im Frühjahr und Herbst bekommen meine erwachsenen Tiere eine kleine Stärkung homöopatischer Art, auch in Globuliform in das Trinkwasser. (Echinacea C 30)
Zur Stallhygiene: meine in der Scheune gelegenen Gehege haben Betonböden mit Drainage (welche m.E. nicht besonders viel bringt, da sie sich ständig mit allerlei Einstreu etc. zusetzt) Ich nehme als Einstreu Strohspäne (wegen der besseren Verkompostierung!), aber auch (teilweise) Sägespäne, sowie (schwierig in unserer Region zu bekommen) Stroh!!
http://www.Emico.de
Im Winter streue ich dick ein und behandele die Einstreu wöchentlich mit effektiven Mikroorganismen, welche sich als hervorrangend erwiesen haben (auch, oder besonders in der Pferdehaltung!) Es entsteht dadurch kein Amoniak-Geruch, die Einstreu wird ziemlich schnell verkompostiert. Hilft sogar gegen Fliegen! Ein weiterer Vorteil: ich brauche nicht so oft auszumisten, denn die Mikroorgamismen brauchen ja auch Nahrung und einen gewissen Anteil Feuchtigkeit. Eine gaaaanz tolle Sache!!!
Auch in den Rammlergehegen, die ja Sandboden haben, verwende ich die Mikroorgamismen.